Es ist kein Geheimnis, dass Hardanger einer einzigen großen Postkarte gleicht. Überall blicken Sie auf einen tosenden Wasserfall oder blühende Obstbäume. Was auch immer Sie über Hardanger gehört haben, ist wahr. Nicht zuletzt gibt es hier atemberaubende Straßen inmitten fesselnder Natur und eine große Vielfalt an Eindrücken. Die Straßen in Hardanger haben ihre eigene Geschwindigkeit. Es gilt, sich dem natürlichen Tempo anzupassen. Mal befindet sich die Straße auf einem Felsvorsprung an steilen Talhängen, mal verläuft sie buchstäblich durch Apfelplantagen. Vielleicht ist es gerade diese Nähe, die das Besondere der Strecke ausmacht. Während Ihrer Fahrt befinden Sie sich pausenlos in einem Erlebnis. Der perfekte Urlaub wäre, wenn Sie im Frühjahr zur Blütezeit der Obstbäume in die eine Richtung fahren, unterwegs am Hardangerfjord angeln und Ihre Rückfahrt antreten würden, wenn das Obst im Spätsommer geerntet wird. Dann hätte sich Hardanger von seinen einzigartigen Seiten gezeigt, die sich je nach Jahreszeit ändern und jede für sich ein Erlebnis sind.

Geschichte

In Hardanger wird seit dem 14. Jahrhundert Obstanbau betrieben. Außerdem spielen der Schiffbau und die Steinindustrie eine wichtige Rolle für die Lokalbevölkerung. Künstler und Touristen haben sich seit jeher von der Natur und den überwältigenden Eindrücken inspirieren lassen. Einige Straßen in Hardanger haben nicht mehr die gleiche Bedeutung wie früher. In der Zwischenzeit sind neue, modernere Alternativen entstanden, doch als Landschaftsrouten sind die alten Straßen mindestens genauso reizvoll und wichtig wie damals.

Erlebnisse

Wasserfälle üben auf uns Menschen eine magnetische Anziehungskraft aus. Für alle Wasserfallliebhaber ist Hardanger deshalb das perfekte Reiseziel. Hardanger ist von großen Wasserfällen umgeben. Steinsdalsfossen, Vøringsfossen, Skjervefossen, Låtefoss und Furebergfossen sind unterschiedliche Wasserfälle, ziehen die Betrachter aber gleichermaßen in ihren Bann. Die Kraft dieser Wasserfälle ist so stark, dass wir oft einfach nur stehenbleiben und das Naturschauspiel bewundern. Die Diskussion, welcher Wasserfall der schönste ist, hat dann nur akademische Bedeutung. Jeder Wasserfall hat seine ganz eigenen Qualitäten wie der Steinsdalsfossen, hinter dem ein Weg entlangführt, oder der Låtefoss mit seinen zwei Flussläufen, der möglicherweise mehr Schaulustige anlockt als die meisten Touistenattraktionen.

Die Norwegische Landschaftsroute Hardanger besteht aus vier Strecken: Granvin – Steinsdalsfossen (Straße 7), Norheimsund – Tørvikbygd (Straße 49), Jondal – Utne (Straße 550) und Kinsarvik – Låtefoss (Straße 13). Die Strecken haben eine Länge von insgesamt 158 km. Fähren verkehren auf den Strecken Tørvikbygd – Jondal und Kinsarvik – Utne – Kvanndal. Die Norwegische Landschaftsroute Hardanger ist für den Verkehr ganzjährig geöffnet. Die Strecke über die Hardangervidda kann im Winter bei schlechter Witterung kurzzeitig gesperrt sein.

 Auf der Landstraße Fv 550 zwischen Alsaker und Herand gibt es Längenbeschränkungen für Busse. Es gilt eine maximale Länge von 12,40 m.

 Unten im Menü finden Sie einige nützliche Links. Für weitere Touristeninformationen wenden Sie sich bitte an die örtlichen oder regionalen Fremdenverkehrsämter.

Verkehr und Straßeninformationen - Telefon +47 815 48 991.
Verkehrsdurchsagen in karte >>

GPS: Granvin 60.529691, 6.728418 -
Steinsdalsfossen 60.36635, 6.089795 -
Tørvikbygd 60.300897, 6.171586.
Jondal 60.275681, 6.251585 -
Utne 60.424003, 6.211802.
Kinsarvik 60.375893, 6.719231 -
Låtefoss 59.944362, 6.584351