Akkarvikodden

Akkarvikodden ist der klarste Profilpunkt der Norwegischen Landschaftsroute Lofoten, der durch horizontale Flächen und deutliche Linien gekennzeichnet ist.

Landschaftsarchitekt:
Landskapsfabrikken AS - Inge Dahlman
Architekt:
manthey kula as
Afgerond
2009
Akkarvikodden.
Akkarvikodden. Foto: Steinar Skaar, Statens vegvesen

Die grundlegende Idee für die Gestaltung des Rastplatzes war die Schaffung eines Podiums in der Landschaft im Spiel mit dem Meeresspiegel, der Horizontlinie und den Bergen hinter dem Platz. Auf der Landzunge direkt am Fjord wurde eine lange Terrasse aus Beton geschaffen. Die Möbelgruppen auf der Betonterrasse sind unterschiedlich gedreht, sodass sich die Besucher entscheiden müssen, wie sie inmitten der Landschaft sitzen möchten. Nach hinten wird der Rastplatz durch eine Natursteinmauer abgegrenzt, um einen genauen visuellen Übergang zu den Bergen zu schaffen und das Gelände zur Straße hin abzuschirmen. Die Terrasse und die Tische sind aus Beton gefertigt. Bänke und Mauer wurden aus lokalem Lødingen-Granit hergestellt und unterschiedlich bearbeitet

Akkarvikodden ist der klarste Profilpunkt der Norwegischen Landschaftsroute Lofoten, der durch horizontale Flächen und deutliche Linien gekennzeichnet ist. Das Toilettengebäude wirkt wie eine gerade geschnittene geometrische Form, die zur Umgebung geschlossen und zum Himmelslicht offen ist. Die atemberaubende Landschaft wird ausgeschlossen. Von Weitem erscheint das Gebäude als ein Wahrzeichen.

Der Rastplatz wurde gestaltet von Landskapsfabrikken - Inge Dahlman
Das Toilettengebäude wurde gestaltet von manthey kula as

Für Akkarvikodden

Skreda

Das Servicegebäude auf dem Rastplatz in Skreda auf den Lofoten war in einem schlechten Zustand.

Architekt:
manthey kula as
Afgerond
2018
Skreda.
Skreda. Foto: Jarle Wæhler, Statens vegvesen

Lediglich die Toiletten waren in den letzten Jahren in Betrieb. Außerdem stand auf dem Platz eine große Informationswand, die nicht gewartet wurde. Aus dem alten Haus wurde alles entfernt, ungenutzte Räume abgerissen und das verbleibende Gebäude mit einem neutralen, robusten Material verkleidet. Die Umgebung in nordöstlicher Richtung, die früher durch das Gebäude versperrt war, hat nun eine schöne Aussicht zum Offersøystraumen bekommen. Das neue Gebäude, die Informationstafeln und die Lichtmasten bilden einen nüchternen, aber ebenso einzigartigen Haltepunkt entlang der Straße. Der Rastplatz ist zum Wasser offen, und die bestehenden Möbel wurden gegen skulptural gestaltete Möbel mit Mustern in kräftigen Farben ausgetauscht, die dem Ort ihren ganz besonderen Charakter verleihen. Ein mit Zwergweiden, Gras und weißem Klee bepflanzter Wall macht den Rastplatz zu einem gemütlichen Ort und bietet Schutz vor dem vorbeifahrenden Verkehr und dem Lärm der Fahrzeuge.

Für Skreda

Myrbærholmbrua

Die Kombination aus eifrigen Freizeitanglern und Autoverkehr hatte zur großen Besorgnis am Atlanterhavsvegen geführt.

Architekt:
manthey kula as
Afgerond
2010
Myrbærholmbrua.
Myrbærholmbrua. Foto: Roger Ellingsen, Statens vegvesen

Zur größeren Verkehrssicherheit und Schaffung geordneter Verhältnisse wurden zwei Anglerbrücken mit einer Länge von 80 bzw. 100 Metern angelegt. Die eine der beiden Anglerbrücken endet in einem Kreis mit Bänken. Auf der anderen Seite der Brücke verläuft eine Treppe hinunter zu den Klippen, von denen die Reisenden sicher ihr Anglerglück versuchen können.

Für Myrbærholmbrua