Jøl bru

Ein neuer Aussichtspunkt ist in Planung und soll das Straßenbau-Kunstwerk aus dem Jahr 1883 wieder sichtbar machen.

Architekt:
3RW - Jakob Røssvik
Jøl bru.
Jøl bru. Foto: Trine Kanter Zerwekh, Statens vegvesen

Seitdem der Strynefjellsvegen ganzjährig befahrbar ist und neben der ursprünglichen Brücke eine neue Brücke errichtet wurde, liegt die Jøl-Brücke wie eine vergessene Perle. Die alte Jøl-Brücke ist nur schwer zu finden, sofern man nicht über Ortskentnisse verfügt, mit denen man zu diesem Stück norwegischer Straßengeschichte gelangt. Durch das vorgeschlagene Projekt möchte der Architekt drei Hauptelemente deutlich machen: Den einzigartigen handgemauerten Aufbau der Jøl-Brücke unterstreichen, der die Form eines scheinbar perfekten Halbbogens hat - ein einmaliges Stück Straßenbaukunst aus dem Jahr 1883. Die Aussicht auf die Architektur der alten Brücke verstärken und auf die enge Kluft mit dem rauschenden Fluss in 60 Metern Tiefe aufmerksam machen.

Die Wahl des Materials und der Konstruktion wird ausschlaggebend sein, um die richtige Balance zwischen der alten Brücke und dem neuen Laufsteg zu finden, sodass die alte Brücke nicht überschattet wird, sondern vielmehr der einzigartige Aufbau und die besondere Geschichte der bestehenden Brücke als zentrales Element in der Landschaft hervorgehoben werden.

Für Jøl bru

Askevågen

Der kleine Aussichtspunkt mit seiner weiten Sicht befindet sich am Atlanterhavsvegen.

Architekt:
3RW - Jakob Røssvik
Landschaftsarchitekt:
Smedsvig Landskapsarkitekter AS
Afgerond
2005
Askevågen.
Askevågen. Foto: Jarle Wæhler, Statens vegvesen

Die Aussichtsplattform bringt die Besucher nahe an den Atlantik und lässt sie Zeuge der gewaltigen Naturkräfte werden. Der Aussichtspunkt ist eine selbsttragende Konstruktion aus Schiffsstahlplatten, die einfach in die vorhandene Mole angebracht wurden, sodass man dem Meer ganz nah sein kann und weit auf den Schärengarten und das Fischerdorf Askvågen blickt.

Für Askevågen

Kjeksa

Der Aussichtspunkt in Kjeksa befindet sich in der Nähe des Fischerdorfes Bud am Atlanterhavsvegen.

Architekt:
3RW - Jakob Røssvik
Landschaftsarchitekt:
Smedsvig Landskapsarkitekter AS
Afgerond
2005
Kjeksa.
Kjeksa. Foto: Per Kollstad, Statens vegvesen

In Kjeksa wollten die Architekten einen Rastplatz schaffen, der zu einer Begegnung mit der Landschaft nahe des Küstenabschnitts Hustadvika einlädt mit seinen Holmen und Schären, einem Ort, an dem die Architektur die landschaftlichen Qualitäten hervorhebt. Der Rastplatz wurde um zwei alte Bäume herum angelegt, die einen zentralen Platz einnehmen und von Bänken und Kies umrahmt werden. Die grüne Kiesdecke ist ein Abfallprodukt der regionalen Schmelzindustrie und wird durch einen verborgenen Stahlrahmen in Position gehalten. Ein schmaler Pfad aus hellem Beton folgt den Variationen in der Landschaft und führt die Besucher hinunter zum Strand.

Für Kjeksa