Bukkekjerka

In Børra trennt die Straße die steile Felswand im Osten vom Meer, dessen Wellen im Westen an Land schlagen.

Architekt:
Morfeus Arkitekter
Afgerond
2018
Bukkekjerka.
Bukkekjerka. Foto: Frid-Jorunn Stabell, Statens vegvesen

Auf der Landzunge Børhella sieht man die Bergformation Bukkekjerka, einen alten samischen Opferplatz. Der Name leitet sich von den samischen Wörtern „bohki“ und „giergie“ ab und bedeutet Kluft bzw. Stein. Mehrere Trampelpfade führen hinauf bis zum Gipfel des Bukkekjerka. Hier wurde eine kleine Bank aufgestellt, von der man weit auf das Meer, die Gebirgskette im Norden und die Mitternachtssonne blicken kann. An der Südwand des Bukkekjerka gibt es weitere Sitzmöglichkeiten. Von dem Rastplatz führt ein Pfad bis zum Holm, auf dem zwei unbemannte Leuchtfeuer stehen. Børvågen war während der „Großen Heringszeit“ in den 1870er-Jahren ein lebendiges Fischerdorf, doch ein Sturm legte 1879 alles in Schutt und Asche. Noch immer gibt es Spuren von Eisenzeithäusern, Hügelgräbern und alten Landungsplätzen.

Für Bukkekjerka