Steinsdalsfossen

Der Steinsdalsfossen ist ein wichtiges Einfallstor zur Norwegischen Landschaftsroute Hardanger.

Architekt:
Jarmund/Vigsnæs AS
Afgerond
2014
Steinsdalsfossen.
Steinsdalsfossen. Foto: Roger Ellingsen, Statens vegvesen

Der Steinsdalsfossen ist ein wichtiges Einfallstor zur Norwegischen Landschaftsroute Hardanger und als mächtiger, großer, wasserreicher Wasserfall ein beliebter Touristenmagnet. Aufgrund seiner besonderen Bergformation ist es möglich, trockenen Fußes unter dem Wasserfall hindurchzugehen. Der Steinsdalsfossen wird während der gesamten Sommersaison von vielen Touristen besucht, sodass mittlerweile nicht mehr genügend Parkmöglichkeiten zur Verfügung standen. Außerdem war der alte Weg zum Wasserfall stark abgenutzt und instabil.

Das Gebiet wurde erneuert durch einen großen Parkplatz, ein neues Servicegebäude mit Toiletten, eine Touristeninformation sowie durch einen verbesserten, sichereren Weg zum Wasserfall. Das Servicegebäude mit seinen vielen außergewöhnlichen Winkeln ist dem Wasserfall zugewandt und rahmt den Anblick gleichzeitig ein. Das Gebäude und die Mauer zur Fernstraße sind aus plattenverschaltem Beton mit einem Zusatz aus Kupferspänen. Dadurch erhält der Beton einen speziellen Grünton, der mit der faszinierenden Umgebung harmoniert. Der Weg wurde als Eselstreppe angelegt und bietet eine angenehme Wanderung hinauf zum Wasserfall.

Für Steinsdalsfossen

Gimsøystraumen

Der Gimsøystraumen ist ein 18 km langer Sund zwischen Vestvågøy und Vågan auf den Lofoten.

Architekt:
Jarmund/Vigsnæs AS
Afgerond
2006
Gimsøystraumen.
Gimsøystraumen. Foto: Steinar Skaar, Statens vegvesen

Hier wollten wir eine für Touristen in der Touristensaison zugängliche Toilettenanlage mit einem ganzjährig betriebenen Jugendhaus kombinieren. Das Gebäude hat ebenfalls einen Caféteil, der während der Touristensaison geöffnet ist. Das Klima in diesem Gebiet ist rau, die Vegetation niedrig, während der Landschaftsraum einige gestalterische Anforderungen stellt. Die Idee der Architekten war es, ein Gebäude ähnlich einem großen Stein zu bauen, der an Findlinge aus der Eiszeit erinnert, die im ganzen Land verstreut vorzufinden sind. Der Eingang zum Gebäude ist deutlich zu erkennen und ähnelt einem offenen Mund, der das Innere des Gebäudes offenbart.

Für Gimsøystraumen