Gjende

Der Gjende-See befindet sich in einem Gebiet, dessen Vegetation geprägt ist von Weidengebüsch, Gräsern und niedrigen Gebirgsbirkenwäldern.

Architekt:
Knut Hjeltnes AS Sivilarkitekter MNAL
Afgerond
2019
Gjende.
Gjende. Foto: Roger Ellingsen, Statens vegvesen

Die Aussicht in westliche Richtung wird dominiert von den Gebirgsrücken Knutshøe und Besseggen sowie der großen Wasserfläche des Gjende-Sees mit dem Jotunheimen-Massiv im Hintergrund. Es ist ein großer, überwältigender Naturraum mit wenigen Elementen. Für das Gebiet um den Gjende-See wollten wir das Naturerlebnis stärken und haben deshalb die zerstörte Landschaft repariert, diese besser erreichbar und für die Logistik des Schiffsverkehrs zugänglicher gemacht, die Verkehrssicherheit verbessert und die Natur näher gebracht.

Das Gjende-Schiff hat einen neuen, soliden Anleger bekommen sowie ein funktionelles Lager für die Schiffe und die touristischen Unternehmen Memurubu und Gjendebu. Der Besucherparkplatz bei Gjendeosen wurde zu einem ausgebauten Parkplatz mit Toiletten und Fahrradparkplatz in Reinsvangen verlegt. Die Gebäude am Gjende-See und in Reinsvangen sind einfache Holzhäuser mit Außenverkleidung mit Stülpschalung bzw. mit schräg zugeschnittener Verkleidung aus kerniger Kiefer. Die Verkleidung ist über die gesamte Länge aufgeschraubt und leicht abgeschrägt überlappend. Dach und Fassade haben abgerundete Ecken. 

Die zweite Etappe beinhaltet ein neues Servicegebäude mit Café, Toiletten und Information sowie notwendige verkehrstechnische Verbesserungen am Gjende-See.

Bauunternehmer: Brun Bygg AS
Bauherr: Staatliche Norwegische Straßenverwaltung

Für Gjende

Flye 1389

Architekt:
Knut Hjeltnes AS Sivilarkitekter MNAL
Afgerond
2020
Flye 1389.
Flye 1389. Foto: Frid-Jorunn Stabell, Statens vegvesen

Für Flye 1389

Rjupa

Rjupa und Vargbakkane sind besondere Rastplätze beiderseits der Straße, die zum Valdresflye hinaufführt.

Architekt:
Knut Hjeltnes AS Sivilarkitekter MNAL
Afgerond
2006
Rjupa.
Rjupa. Foto: Helge Stikbakke, Statens vegvesen

Das Gebiet ist hier sehr rau. Von Rjupa kann man weit über das Vinstervatn blicken, und die Aufgabe bestand darin, den Ortscharakter zu unterstreichen sowie die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Abnutzung des Geländes zu verringern. Anhand von einfachen Maßnahmen wurde die Grenze zum empfindlichen Gelände hervorgehoben und gleichzeitig die visuelle Zugänglichkeit großzügig belassen, um die horizontale Offenheit der Landschaft zu unterstreichen.

Für Rjupa

Linge ferjekai

Der Fähranleger Linge befindet sich am Nordalsfjord westlich des Gehöfts Linge in Valldal.

Architekt:
Knut Hjeltnes AS Sivilarkitekter MNAL
Afgerond
2010
Linge.
Linge. Foto: Jiri Havran, Statens vegvesen

Er besteht aus einem Warteraum, einem überdachten Außenraum und zwei Toiletten. Der Warteraum hängt außerhalb einer Betondecke. Die nach Osten, Süden und Westen gerichteten Außenwände bestehen aus vier großen Erkern mit jeweils einer Bank im Inneren. Gen Norden hat der Raum eine Wand, die zur einen Hälfte aus Holzstäben und zur anderen aus Glas besteht. Durch diese Gestaltung wirkt der Raum intim und gleichzeitig prickelnd, da er über dem Wasser hängt. Von innen ist der Raum mit hellem Holz verkleidet, das das Licht vom Wasser reflektiert, während für die Außenverkleidung galvanisierter Stahl verwendet wurde.

Für Linge ferjekai