Akkarvikodden

Akkarvikodden ist der klarste Profilpunkt der Norwegischen Landschaftsroute Lofoten, der durch horizontale Flächen und deutliche Linien gekennzeichnet ist.

Landschaftsarchitekt:
Landskapsfabrikken AS - Inge Dahlman
Architekt:
manthey kula as
Afgerond
2009
Akkarvikodden.
Akkarvikodden. Foto: Steinar Skaar, Statens vegvesen

Die grundlegende Idee für die Gestaltung des Rastplatzes war die Schaffung eines Podiums in der Landschaft im Spiel mit dem Meeresspiegel, der Horizontlinie und den Bergen hinter dem Platz. Auf der Landzunge direkt am Fjord wurde eine lange Terrasse aus Beton geschaffen. Die Möbelgruppen auf der Betonterrasse sind unterschiedlich gedreht, sodass sich die Besucher entscheiden müssen, wie sie inmitten der Landschaft sitzen möchten. Nach hinten wird der Rastplatz durch eine Natursteinmauer abgegrenzt, um einen genauen visuellen Übergang zu den Bergen zu schaffen und das Gelände zur Straße hin abzuschirmen. Die Terrasse und die Tische sind aus Beton gefertigt. Bänke und Mauer wurden aus lokalem Lødingen-Granit hergestellt und unterschiedlich bearbeitet

Akkarvikodden ist der klarste Profilpunkt der Norwegischen Landschaftsroute Lofoten, der durch horizontale Flächen und deutliche Linien gekennzeichnet ist. Das Toilettengebäude wirkt wie eine gerade geschnittene geometrische Form, die zur Umgebung geschlossen und zum Himmelslicht offen ist. Die atemberaubende Landschaft wird ausgeschlossen. Von Weitem erscheint das Gebäude als ein Wahrzeichen.

Der Rastplatz wurde gestaltet von Landskapsfabrikken - Inge Dahlman
Das Toilettengebäude wurde gestaltet von manthey kula as

Für Akkarvikodden

Hellåga

Der Rastplatz in Hellåga befindet sich an der Nordseite des Fjords Sjona.

Landschaftsarchitekt:
Landskapsfabrikken AS - Inge Dahlman
Afgerond
2006
Hellåga.
Hellåga. Foto: Steinar Skaar, Statens vegvesen

Von hier hat man eine überwältigende Sicht auf das Inselreich, das sich in westlicher Richtung erstreckt. Das Projekt wurde auf einem früheren Rastplatz entwickelt. Die Hauptintention des Landschaftsarchitekten bestand darin, die langen Linien der Gebirgsformationen auf der anderen Seite des Fjords aufzunehmen und das Meer und die Klippen besser zu erschließen. Ausgangspunkt für den Entwurf des Rastplatzes bildeten zwei verschiedene Landschaftserlebnisse. Von der großen Kiesterrasse erleben die Besucher den großen Landschaftsraum mit dem Wasser, der Felswand und der anderen Seite des Fjords sowie dem Himmel und dem Blick auf das Inselreich. Über Treppen gelangen die Besucher von der Kiesterrasse hinunter zum Wasser, wo auf den Klippen verteilt Sitzmöglichkeiten errichtet wurden.

Das charakteristische Toilettengebäude ist wellenförmig gestaltet und hat eine einzigartige schwarze Betonstruktur mit vorgespanntem Glas über der gesamten Fassade. Hier befindet sich außerdem eine Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile.

Das Toilettengebäude wurde gestaltet von Nordplan AS - Arild Waage 
Der Rastplatz wurde gestaltet von Landskapsfabrikken - Inge Dahlman

Für Hellåga

Kleivodden

Dort, wo die Berge auf der Andøya ins Meer stürzen, liegt Kleivodden.

Landschaftsarchitekt:
Landskapsfabrikken AS - Inge Dahlman
Afgerond
2013
Kleivodden.
Kleivodden. Foto: Roger Ellingsen, Statens vegvesen

Von hier blickt man auf das offene Meer, die Sandstrände, die Gipfel und die Kulturlandschaft des Ortes Bleik. Kleivodden ist sowohl für Einheimische als auch für Zugereiste ein beliebter Halte- und Aussichtspunkt. Hier sind Wasser, Himmel, Licht und nicht zuletzt auch das Nordlicht in ständiger Veränderung. Früher war Kleivodden ein Raketenabschussgebiet. Die Aufgabe bestand darin, das Gebiet in Ordnung zu bringen sowie einen Parkplatz und einen attraktiven Aussichtspunkt anzulegen.

Einfache Flächen und Treppen aus geschliffenem Beton verbinden die Anlage mit dem Gelände und unterstreichen die Aussicht und die Landschaft. Die Flächen werden nur durch matt geschliffene Steine aus lokalem Lødingen-Granit unterbrochen, die Licht und Himmel spiegeln und als wetterbeständige Sitzplätze dienen.

Für Kleivodden

Austnesfjorden

Vom Rastplatz bietet sich ein grandioser Blick auf den Austnesfjord und die Kirche auf der Landzunge Sildpollneset.

Landschaftsarchitekt:
Landskapsfabrikken AS - Inge Dahlman
Afgerond
2010
Austnesfjorden.
Austnesfjorden. Foto: Steinar Skaar, Statens vegvesen

Die Kirche ist eines der meistfotografierten Motive auf den Lofoten. Große Touristenmengen führten zu einer vollständigen Abnutzung der Vegetation. Aus diesem Grund wurde ein Laufsteg aus Holz bis zur Spitze von Austneset gebaut. Vom Parkplatz aus wurde ein Aussichtspodium geschaffen, das auch Besuchern mit Gehbehinderung die Aussicht ermöglicht.

Für Austnesfjorden

Folldal gruver

Die Gruben von Folldal gehören zu den zehn wichtigsten technisch-industriellen Kulturdenkmälern Norwegens.

Landschaftsarchitekt:
Landskapsfabrikken AS - Inge Dahlman
Afgerond
2011
Folldal.
Folldal. Foto: Jarle Wæhler, Statens vegvesen

Die Gruben von Folldal sind eine alte Bergbaugemeinde entlang der Norwegischen Landschaftsroute Rondane, die nahe der Kupfergruben angesiedelt wurde und sich ab 1748 entwickelte. Die Gruben von Folldal gehören zu den zehn wichtigsten technisch-industriellen Kulturdenkmälern Norwegens. Die neue Gestaltung des Gebietes erfolgt über ein spezielles Restaurierungsprogramm. Die Maßnahmen wurden deshalb in Kooperation mit Kulturerbebehörden und der Stiftung Folldal Gruver (SFG) ausgearbeitet.

Der Auftrag bestand darin, einen nicht besetzten Informationspunkt mit Wissenswertem zu Rondane und der Grubenanlage direkt auf dem Kiesplatz vor der Grubenanlage anzulegen, die Parkplatzsituation zu organisieren und einen guten Zugang für die Besucher vom Parkplatz zum Besucherzentrum zu schaffen. Die Sehenswürdigkeiten vor Ort stellt das historische Grubenumfeld dar. Der Informationspunkt wurde einfach gestaltet und erhielt einen dezenten Ausdruck. Bei dem verwendeten Material wurde sich an dem vorhandenen Material orientiert, das vor Ort besonders in Erscheinung tritt: korrodierter Stahl und Erdmassen.

Für Folldal gruver