Brønnøy, Helgelandskysten.
Brønnøy, Helgelandskysten. Foto: Jarle Wæhler, Statens vegvesen

Von Gipfeln und Gletscherfällen bis zum Inselreich und üppiger Küste

Ein Umweg als Alternative zur E6 mit faszinierendem Blick auf das Meer und das Inselreich.

Die Straße verläuft entlang der Küste und ändert allmählich ihren Charakter von der langen Gebirgskette im Norden über Fjorde und Berge bis zu einer ruhigeren Natur mit Schärengarten und Inseln weiter draußen im Meer. 

Helgelandskysten ist die längste der 18 Norwegischen Landschaftsrouten. Sowohl wegen der sechs Fährstrecken als auch der vielen Kontraste während Ihrer Fahrt sollten Sie sich für diese Strecke viel Zeit nehmen.

Auf der Strecke Jektvik – Kilboghamn überqueren Sie den Polarkreis auf 66 Grad nördlicher Breite. Außerdem fahren Sie an ganz besonderen Naturphänomenen vorbei wie dem Saltstraumen, dem größten Gezeitenstrom der Welt, oder Svartisen, Norwegens zweitgrößtem Gletscher.

 

 

 

Reiseinformation

Länge
433
M Ü.D.M
0 - 346
Meeresüberquerung
6 Fähren

Die Norwegische Landschaftsroute Helgelandskysten verläuft zwischen Holm und Godøystraumen mit einem Abstecher zum Torghatten. Auf dieser Strecke gibt es mehrere Fährüberfahrten. Zu den Fährverbindungen gehören: Vennesund – Holm, Horn – Anddalsvåg, Tjøtta – Forvik, Levang – Nesna, Jektvik – Kilboghamn sowie Forøy – Ågskardet. 

Die Norwegische Landschaftsroute Helgelandskysten ist Teil dem bekannten Kystriksveien, der Küstenstraße 17 von Steinkjer nach Bodø.

Verkehr und Straßeninformationen

Telefon +47 815 48 991

Verkehrsdurchsagen in karte (Nur Norwegisch)

GPS, Godøystraumen:
67.242017, 14.715071
GPS, Holm:
65.131221, 12.118199

Viele der größten Inseln sind über Expressboote oder Autofähren mit dem Festland verbunden, sodass verschiedene Abstecher möglich sind. Der Svartistunnel ist für Radfahrer gesperrt.

Erlebnisse

Der südliche Teil  der Helgelandskysten ist eine Strecke, die sich durch wenige Anstiege und schöne Straßen perfekt für Radtouristen eignet. Pausen können hier überall eingelegt werden. Da die Landschaft, die die Berge umgibt, relativ flach ist, sind Bergwanderungen und die Aussicht von den Gipfeln ein absoluter Höhepunkt. Die Auswahl an Gipfeltouren und Inseltouren ist riesig, und um den Schärengarten vom Wasser aus zu erleben, sind Sie mit dem Kajak genau richtig. Aufgrund der vielen Inseln können Sie weite Strecken paddeln, ohne mit dem offenen Meer in Berührung zu kommen. Nicht zuletzt sind Sie im Kajak dem reichen Tier- und Vogelleben sowie den kreideweißen Stränden, den Inseln und dem Meer sehr nah.

Diese Radstrecke ist lang und anspruchsvoll und sollte deshalb in mehrere Etappen aufgeteilt werden. Unterwegs gibt es einige relativ lange Tunnel, wobei Sie den längsten Tunnel, den Svartistunnel, über eine alternative Route mit Fährüberfahrt umgehen können. Der südlichste Teil ist für Radtouristen am einfachsten zu fahren. Hier erleben Sie die faszinierende Helgelandsküste aus nächster Nähe. Eine ganz besondere Qualität dieser Landschaftsroute ist die Möglichkeit, dass Sie Abstecher zu den Inseln Lovund, Træna, Dønna, Vega u.v.a.m. machen können. Außerdem ist eine Fahrt nach Brønnøysund und zum Torghatten (17 km) sehr zu empfehlen.

Die Norwegische Landschaftsroute Helgelandskysten ist ein Teil der Nationalen Radwanderroute 1, die an der gesamten norwegischen Küste entlang verläuft. Von Bergen bis zum Nordkap fällt die Route auch mit der EuroVelo 1, der Atlantikküsten-Route, zusammen. Die Strecke ist ausgeschildert.

 

Die Staatliche Norwegische Straßenverwaltung sorgt für den Bau der Infrastruktur in Form von Rastplätzen und Aussichtspunkten entlang der Norwegischen Landschaftsrouten. Bei touristischen Fragen wenden Sie sich bitte an die örtlichen oder regionalen Fremdenverkehrsämter.

Nützliche Links

Die 18 Norwegische Landschaftsrouten

Die Touristenattraktion Norwegische Landschaftsrouten besteht aus 18 Streckenabschnitten durch faszinierende norwegische Natur, deren Erlebnis verstärkt wird durch innovative Architektur und denkanregende Kunst auf angelegten Aussichtspunkten und Rastplätzen. Hinter dieser Arbeit steht die Staatliche Norwegische Straßenverwaltung.

Siehe alle Landschaftsrouten