Ropeid

Architekt:
Jensen & Skodvin Arkitektkontor
Afgerond
2004 og 2021
Ropeid.
Ropeid. Foto: Frid-Jorunn Stabell, Statens vegvesen.

Für Ropeid

Sognefjellshytta

Das neue Gebäude ist eine moderne Rahmenwerkkonstruktion mit einem Muster aus Dreiecken, die an jeder Seite mit den bestehenden Giebeln verbunden sind.

Architekt:
Jensen & Skodvin Arkitektkontor
Afgerond
2014
Sognefjellshytta.
Sognefjellshytta. Foto: Råmund Mundhjeld, Sognefjellshytta

Die Sognefjellshütte hat ein neues, einzigartig gestaltetes Empfangszimmer mit einer funktionelleren Eingangspartie, größeren Rezeption und universellen Zugänglichkeit. Das neue Gebäude ist eine moderne Rahmenwerkkonstruktion mit einem Muster aus Dreiecken, die an jeder Seite mit den bestehenden Giebeln verbunden sind. Über eine aufeinanderfolgend aus Holz und Glas bestehende Außenseite wird das Licht im gesamten Raum verteilt und auf die Art und Weise eine wechselnde Hochgebirgsstimmung aus Wetter und Licht geschaffen.

Für Sognefjellshytta

Havøysund Kunst

Künstler:
Roni Horn
Architekt:
Jensen & Skodvin Arkitektkontor
Afgerond
2021
Havøysund Kunst.
Havøysund Kunst. Foto: Frid-Jorunn Stabell, Statens vegvesen

Für Havøysund Kunst

Liasanden

Liasanden in Leirdalen in Lom ist seit jeher ein beliebter Rastplatz.

Architekt:
Jensen & Skodvin Arkitektkontor
Afgerond
1997
Liasanden.
Liasanden. Foto: Jarle Wæhler, Statens vegvesen

Nach über 13 Jahren im Dienste der Touristen hatten die Abnutzung des Waldbodens und des Geländes hinunter zum Fluss ihre sichtbaren Spuren hinterlassen. Die Architekten erkannten, dass ein anders angelegter, idyllischer Rastplatz im Kiefernwald errichtet werden könnte. Hier waren die Bäume und das Gelände für die Gestaltung des Rastplatzes bis ins kleinste Detail ausschlaggebend. Der Kiesweg ist ähnlich einem Fluss gestaltet, der im Zusammenspiel mit dem Gelände entweder breiter oder schmaler wird. Die Betonmöbel wurden im Kiefernwald aufgestellt, und zusammen mit einer Toilette und einem Informationspunkt aus Holz und Beton entstand aus dem Rastplatz eine komplette, funktionale Anlage für Reisende.

Für Liasanden

Mefjellet

Auf dem Rastplatz Mefjellet erleben die Reisenden nicht nur eine imposante Aussicht auf die Bergwelt, sondern gleichzeitig die Kunst von Knut Wold.

Architekt:
Jensen & Skodvin Arkitektkontor
Künstler:
Knut Wold
Afgerond
1997
Mefjellet.
Mefjellet. Foto: Roger Ellingsen, Statens vegvesen

Der Rastplatz entstand in Zusammenarbeit mit dem Architekten Jan Olav Jensen und war der erste Punkt, der auf der Norwegischen Landschaftsroute geschaffen wurde. Der Gedanke war, den Rastplatz als eine große „Naturgalerie“ zu gestalten, um den weitläufigen Ausblick und das luftige Gefühl zu verstärken. Der Rastplatz auf dem Mefjellet wurde wie eine Terrasse mit Natursteinmauer angelegt. Auf die Hochebene wurde eine „kubistische“ Steinskulptur aus Larvikit gestellt, die die Berggruppe Smørstabbtindene und die überwältigende umliegende Landschaft einrahmt.

Knut Wold ist ein norwegischer Bildhauer aus Stange. Er studierte an der Alanus Hochschule der Künste sowie an der Hochschule der Künste, Berlin. Wold arbeitet häufig an großen Objekten aus nur teilweise bearbeitetem Stein.

Für Mefjellet

Oscarshaug

Die Toilette vor Ort wurde mit einem soliden Überbau aus Stahl versehen.

Architekt:
Jensen & Skodvin Arkitektkontor
Afgerond
2020
Oscarshaug.
Oscarshaug. Foto: Frid-Jorunn Stabell, Statens vegvesen

Vom Parkplatz aus gelangt man über einen gut begehbaren Pfad zur Steinpyramide am oberen Ende von Oscarshaug. Der Pfad hat ein einfaches Stahlgeländer.

Der Ort bietet Platz für zwei Busse, fünf Wohnmobile und 20 Pkws. Die Toilette ist von Mai bis Mitte Oktober geöffnet.

Für Oscarshaug

Øvstefoss

Der Wasserfall Øvstefoss liegt ganz oben in Hjelledalen, direkt unterhalb der Kreuzung zum Gamle Strynefjellsvegen.

Architekt:
Jensen & Skodvin Arkitektkontor
Afgerond
2010
Øvstefoss.
Øvstefoss. Foto: Werner Harstad, Statens vegvesen

Zusammen mit Hjelle und der Jøl-Brücke ist der Wasserfall ein interessanter Rastplatz, der zum ursprünglichen Strynefjellsvegen gehörte, bevor die Tunnel eine ganzjährige Verbindung zwischen Ost und West ermöglichten. Der Øvstefossen beeindruckt seit über 100 Jahren die Reisenden über das Strynefjell. 1997 eröffnete die Staatliche Norwegische Straßenverwaltung am Øvstefoss einen von Jensen & Skodvin entworfenen Informationsplatz zu den Norwegischen Landschaftsrouten. Die Sicherung des Wanderwegs entlang des Wasserfalls hat lange Mängel aufgewiesen, doch seit 2010 können die Touristen endlich sicheren Fußes zum Aussichtspunkt gelangen. Ein etwa 200 Meter langes Geländer aus Stahl wurde als eine Weiterführung des Informationsplatzes errichtet. Das Geländer ermöglicht den Touristen ein sicheres und dennoch gewaltiges Erlebnis des rauschenden Wasserfalls.

Für Øvstefoss

Gudbrandsjuvet

Gudbrandsjuvet ist eine 5 Meter schmale und 20–25 Meter hohe Schlucht, durch die sich der Fluss Valldøla zwängt.

Architekt:
Jensen & Skodvin Arkitektkontor
Afgerond
2010
Trollstigen.
Trollstigen. Foto: Roger Ellingsen, Statens vegvesen

Die Schlucht ist leicht zugänglich und befindet sich an der Fernstraße Rv 63 zwischen Valldal und dem Trollstigen. Hier wurde von Jan Olav Jensen eine funktionelle Aussichtsplattform mit sicheren Aussichtspunkten und ausreichend Kapazität entworfen. Der Weg vom neu angelegten Parkplatz zur Aussichtsplattform verläuft über eine außergewöhnliche Brücke, die zur Schlucht hinunterführt. Der Anstieg der Brücke ist behindertengerecht angelegt. Gemeinsam mit dem Architekten hat Diplomingenieur Finn Erik Nielsen hier die physikalischen Gesetze herausgefordert, indem ein 80 Meter langer Hybrid zwischen Hängebrücke und Balkenkonstruktion gewählt wurde. Das Café Gudbrandsjuvet ist aus beständigem Material wie Glas und Beton gebaut. Das Juvet Landschaftshotel ist von der Schlucht Gudbrandsjuvet zu Fuß erreichbar. Der Entwurf stammt ebenfalls von Jensen & Skodvin und ist absolut einen Besuch wert.

Für Gudbrandsjuvet

Videfossen

Seitdem der Reiseverkehr seit langen Zeiten über das Gebirge führt, ist der Wasserfall ein beliebter Touristenmagnet.

Architekt:
Jensen & Skodvin Arkitektkontor
Afgerond
1997
Videfossen.
Videfossen. Foto: Hege Lysholm, Statens vegvesen

Nach und nach wurde er durch Pfähle und Netze minimal gesichert. Dies machte einen eher verwahrlosten Eindruck, als die Staatliche Norwegische Straßenverwaltung 1994 mit den Arbeiten an der Strecke begann. Nicht zuletzt gehen im Gebiet um den Wasserfall in regelmäßigen Abständen Schneelawinen ab. Die ersten Überlegungen waren, das Geländer zu entfernen und den Wasserfall als reines Naturerlebnis zu belassen. Allerdings war der Wasserfall gesichert, sodass die Sicherung nicht einfach ohne Rücksicht auf Haftungsfragen entfernt werden konnte. Vom Architekten wurde Kontakt mit Lawinenexperten aufgenommen und am Ende eine Lösung gewählt, die zur abstürzenden Lawine hin dicht und zur Aussicht offen war. Die Stahlplatten wurden punktgeschweißt, sodass sie bei großem Druck nachgeben können. Gleichzeitig dienen die Platten als Schneefang in schneereichen Wintern und sorgen dafür, dass die Lawine hinübergehoben wird. Am Videfossen wurde ebenfalls ein neuer Weg mit Geländer angelegt, über den man bis zum Aussichtspunkt gelangt.

Für Videfossen